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Smombie

Auf Wikipedia zu Smombie:

Smombie wurde 2015 im Auftrag des Langenscheidt-Verlags von einer Jury zum so genannten „Jugendwort des Jahres“ in Deutschland gewählt. Bei der der Wahl vorausgehenden Onlineabstimmung hatte es nur einen der hinteren Plätze belegt.

„Smombie“ ist ein Kofferwort aus den Begriffen „Smartphone“ und „Zombie“. Laut Langenscheidt sind damit Menschen gemeint, die durch den ständigen Blick auf ihr Smartphone so stark abgelenkt sind, dass sie ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen.

Da das Wort vor der Nominierung zur Wahl des Jugendwortes des Jahres noch nicht im Internet aufgetaucht war, folgte eine Debatte darum, ob das Wort überhaupt in der Jugendsprache benutzt werde. Womöglich sei es eine reine Erfindung im Rahmen der Wahl.

 

Ich will zu dem Wort gar keine neue Diskussion entfachen. Nur so viel, ich habe keinen Jugendlichen getroffen der es überhaupt kannte. Das es im Auftrag eines Verlages zum Jugendwort des Jahres gekürt wird, reicht zumindest mir schon fast als Antwort auf meine Frage.

Warum wird Digitales oder Neues gerne mit Begriffen wie Smombie ins lächerliche gezogen?

Ist es die Angst eines Verlages? Glauben sie wirklich damit irgendwas aufzuhalten? Egal es kam mir nur wieder in den Sinn, wegen diesem Artikel. Dessen Einleitung ist eigentlich nur dafür gedacht, den Leser zu erreichen. Wem gehen diese Leute denn nicht auf die Nerven, wenn man es eilig hat. Man muss noch schnell zur Post, zur Bank oder ist spät dran auf dem Weg zur Arbeit. Die Masse schlendert eh schon nur so und hält einen auf und dann plötzlich bleibt der vor einem stehen oder so. Regt mich auch oft auf.

Erst aber ein einschlagen auf den Smartphone Nutzer, dann wird der Artikel eher ein Ratgeber für die Tourismusbranche das sie mit der Zeit gehen und Webseiten responsive sein müssen. Merkwürdig immer wieder.

Ich hab mich ja schon daran gewöhnt, das die Leute immer denken das ich nur spiele oder auf Facebook abhänge, wenn ich mein Smartphone ständig benutze. Tatsache ist aber, dass ich nicht eine einzige SpieleAPP installiert habe. Auf keinem meiner Geräte. Bis auf ein paar private Messenger Nachrichten und dann doch mal Snapchat, benutze ich es tatsächlich zur Arbeit. Zugegeben die Masse tut das nicht.

Deutschland hängt hinterher in allen Bereichen die mit dem Internet und der Digitalisierung zu tun haben. So lange das ins lächerliche gezogen wird mit Smombie oder als Spielkram angesehn wird, ändert sich daran auch nichts.

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Netzwelt

[Video] I Dare You To Watch This Entire Video

Na wer von kann sich noch ein Video von 3 Minuten Länge anschauen. Nicht mehr, nicht weniger. Einfach still sitzen und zu schauen. Ich kann das, allerdings nur bei wenigen Videos. Bei den meisten kann ich es nicht, weil sie einfach nur langweilig, nervend oder schlecht sind.

via: Nerdcore

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Gedanken zu meinem Senden und Empfangen – Teil 6 – Social Overkill und Angst

Teil 6 von Gedanken zum Senden und Empfangen, wir haben es bald geschafft ;) Gestern waren die Sozialen Netzwerke Thema und ich deutete es schon ein wenig an, aber bei mir setzte etwas ein, was ich Social Overkill nenne.

Social Overkill

Die Folge der vielen Netzwerke, ist also nicht wie man vermuten könnte, das man mehr sendet, sondern eher das Gegenteil. Zumindest stelle ich bei mir fest das ich deutlich weniger veröffentliche als früher. Vielleicht ist man ausgebrannt, müde oder hat eine Schere im Kopf so das man sich auch gar nicht mehr traut viele Dinge zu veröffentlichen. Sicher spielen da einige Dinge zusammen. Verallgemeinern kann man da sicher nix. Die Abmahnung die ich vor einigen Jahren bekam, spielte bei mir sicher auch eine Rolle, so wie sich bei anderen einfach auch die Lebensumstände verändert haben und Prioritäten verschoben. Wir werden alle nicht Jünger, gründen Familien oder haben andere Verpflichtungen. Menschen und Zeiten verändern sich eben und so wie wir früher das Internet genutzt haben, so benutzen die Generationen die nach uns kamen es längst nicht mehr.

Angst den Anschluss zu verpassen

 
So wie Zeiten und wir uns verändern, so verändert sich auch das Netz. Dienste verschwinden, andere kommen hinzu und Techniken verändern sich. Es gibt längst nicht mehr nur Typo 3WordPress und Joomla. Vieles kommt hinzu und neues wird entwickelt. Wir rennen ihnen hinterher, probieren alles neue aus, finden es toll oder nicht und manchmal setzt es sich durch. Ein Hype jagt den nächsten und wir wollen immer dabei sein und am liebsten selbst einen Starten. Vielleicht sollte man einfach nicht nach der perfekten Welle suchen, sondern auf den vielen kleinen reiten und es geniessen. Irgendwann kommt vielleicht der Moment, um bei der Metapher zu bleiben, an dem man nicht mehr auf dem Brett stehen kann. Ich habe ein wenig Angst vor dem Augenblick wo man sich eingestehen muß, dass man Dinge nicht mehr versteht und man nicht mehr hinterher kommt. Vielleicht ist das aber auch unbegründet und so lange man offen für Veränderungen ist und Interesse hat, sollte doch nix passieren.
Morgen erscheint dann mit Teil 7 der letzte Artikel dieser Serie, also dran bleiben.

Ihr findet hier: Teil 1 dieser Artikelserie. Dort werden auch die weiteren Artikel dieser Serie aufgelistet sofern sie erschienen sind.