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Wir nennen es Arbeit

Zugegeben es gibt schlimmere Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze. Das weiss ich sehr gut. Ich komme schließlich ursprünglich aus der Gastronomie. Jeder der aber schon versuchte ein Soziales Netzwerk für sein Unternehmen einzusetzen, hat entweder festgestellt das es eben doch Arbeit ist oder es als nutzlos abgetan. Letztere haben nicht verstanden, dass es eben nicht reicht einmal am Tag ein Bild zu Posten wenn man gerade Zeit hat. Das es nicht funktioniert einfach sein neueste Produkt als das beste anzupreisen. Das ist kein 9 – 17 Uhr Job. Man muss ständig am Ball bleiben. Die Netzwerke entwickeln sich weiter und die Community wächst. Da gibt es kein „ich habe jetzt Urlaub“ oder „es ist Wochenende“. Das muss man verstehen, man muss es leben und man muss da Lust drauf haben. Wenn man das aber verstanden hat, wird einem bewusst welchen Vorteil man durch Social Media hat und kann diesen für sich nutzen.

Ich weiß nicht wie oft ich schon gefragt wurde: Was spielst denn da? Nur weil ich vertieft und konzentriert in mein #iPad oder #Smartphone starrte. Dabei habe ich nicht ein einziges Spiel auf irgendeinem meiner Geräte. Ja ich habe noch mehr als die 2 aufgezählten und ja ich arbeite.

Zur Info: Den Titel habe ich mir nicht selbst ausgedacht sonder bei Sascha Lobo und Holm Friebe geklaut, die vor einigen Jahren ein sehr lesenswertes Buch mit diesem Titel veröffentlichten

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letzte Woche auf Usedom

Mit meinem Lieblingstag (keine Ironie) dem Montag, beginnt meine letzte vollständige Woche hier auf Usedom. 4 Mal noch arbeiten, zwischendurch Umzugskisten packen, Nachmieter suchen, Wohnung zeigen und was halt so anfällt. Sonntag geht es dann in die Uckermark. Dann irgendwann Wohnungsübergabe und das Kapitel Usedom wird geschlossen.

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Landzunge fürs Gemüt

So Grau wie es da draussen ist, ist mir heute auch zumute. Dabei ist heute erst Samstag und ich bin Sonntags eher so Lethargisch. Hmm egal schaue ich mir eben Bilder an und erinnere mich an schöne Tage. Ich bearbeite an solchen Tagen gerne Bilder in Lightroom. Bilder die ich bisher noch nicht angefasst und veröffentlicht habe.

Das Bild ist an einem See in der Uckermark entstanden. Wie man erkennen kann, habe ich es mit der Drohne von oben aufgenommen. Eine kleine Landzunge ragt in den See auf dem Nebelschwaden liegen. Ihr könnt jetzt gerne raten wie der See heißt. Es ist auch nicht so schwer, selbst wenn ihr noch nicht in der Uckermark gewesen seid. Ein Blick in mein Instagram, Flickr oder in die Vlogs auf YouTube sollte helfen.

Schönes Wochenende euch!

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Meine Fahrzeug Geschichte – Trabant, Golf Cabrio, Van, Tesla

Wie so viele machte ich mit 18 Jahren meinen Führerschein und meine erstes Fahrzeug war ein Trabant 601. War das günstigste was man damals haben konnte. Nach dem Trabant hatte ich einen VW Polo und wie so viele damals habe ich in den wahnwitzig viel Geld gesteckt. Breiter! Tiefer! Schneller! Heute würde ich sagen, schade um das ganze Geld, aber so war man eben in dem Alter. Nach dem Polo habe ich auch kein Geld mehr in meine Autos gesteckt, hab sie halt nur gepflegt und am laufen gehalten. Danach kam eine „VW Bus T4 Syncro“, „Opel Vectra B Caravan“, „VW Golf 1 Cabrio“,“VW Golf 3“ und als letztes den „Kia Shuma“ von meinem Opa.   

Fahrzeug Erdbeerkörbchen

Volkswagen Golf 1 Cabrio

Das „Erdbeerkörbchen“ war natürlich das coolste Fahrzeug. Sobald die Sonne schien, hatte ich das Verdeck offen. Auch mal im Winter! Heizung an und Mütze auf und nur die harten kommen in den Garten. Als ich einmal in Nacht von der Arbeit kam lief mir in Göhrke hier auf Usedom eine Miniziege plötzlich vor das Auto. Ich konnte nichts mehr machen und die Ziege hat es nicht überlebt. Meine Stoßstange hatte einen „Kratzer“. Nichts Dickes aber um die Ziege tat es mir mehr leid. Am nächsten Tag bin ich dann zurück und fand raus wem die Ziege gehörte. Die Frau die ich fragte, sagte mir zu wem ich muss und warnte mich auch gleich. Ich wollte den Besitzer darüber informieren und ausserdem war ich auch der Meinung das er für den Schaden aufkommen muss. Schließlichlich muss er dafür sorgen, dass seine Tiere nicht auf die Strasse laufen. 

Fahrzeug VW Golf 1 Cabrio

Allerdings kam mir der Typ gleich patzig, ich kann froh sein das er nichts macht. Schließlich ist die Ziege 1000€ wert gewesen und sowieso ist er Polizist. Wir diskutierten noch kurz, aber mir war das echt zu bescheuert. Der Typ war einfach ein Arschloch und Polizist das stimmte wirklich. Ich wollte mir jedenfalls den Stress nicht geben, das war mir der Kratzer dann auch nicht wert. 

Gestorben ist das Cabrio in der Uckermark. Ich war für ein paar Tage auf Heimaturlaub und wollte zu meiner Oma fahren. Direkt hinter einer Bergkuppe, drehte ein älterer Herr dann mit seinem Fahrzeug auf der Landstrasse. Vollbremsung aber es war nichts zu machen. Keine Chance und ich bin ihm direkt in die Fahrerseite. Ihm und mir ist zum Glück nichts passiert. Er räumte sofort seine Schuld ein und wiederholte das auch bei der gerufenen Polizei. Später wollte sein Anwalt noch mal versuchen mir die Schuld in die Schuhe schieben, aber alle Beweise bestätigten das nicht. Ende vom Lied, der Rahmen vom Cabrio war verzogen. Wirtschaftlicher Totalschaden. Mir fehlten Geld und Zeit es trotzdem wieder aufzubauen.

Fahrzeug Golf 1 Cabrio

VW T4

Mein liebstes Auto war aber die fahrende Schrankwand T4, weil der einfach so praktisch war. Man saß höher und konnte so immer alles gut überblicken. Platz ohne Ende. Alle Sitzbänke rein – alle Freunde rein. Alle Sitzbänke raus, Fahrrad, Schlafsack oder einfach einen ganzen Umzug rein. Dazu der Syncro Antrieb und der 110 PS starke Benzinmotor. Traumauto immer noch! Ich hätte schon gerne wieder einen Van. Den Hyundai H1 finde ich zum Beispiel cool, ist auch günstiger als ein VW mit schlechterer Ausstattung.

Worauf ich aber eigentlich zu sprechen kommen wollte: Damals fuhr ich noch wirklich gerne Auto. Der Polo wurde gehegt und gepflegt und sah immer aus wie aus dem Ei gepellt. Nur per Hand gewaschen und so weiter. Die Fahrzeuge danach wurden auch immer gut gepflegt aber waren eben ein Auto. Meine letzten Fahrzeuge, der 3er Golf und zuletzt der Kia, waren dann nur noch Mittel zum Zweck. Ein mal im Jahr fuhr ich sie mal durch die Waschanlage und das war es.

Auch finde ich Autofahren nur noch langweilig. Ich bin sehr gerne Beifahrer, aber selber fahren muss nicht sein. Obwohl das Elektroauto das ich letztens fahren durfte, das machte mir wirklich mal wieder Spaß. Irgendwann brauch ich auch wieder ein Auto, spätestens wenn ich wieder in die Uckermark ziehe und dann wäre ein Elektroauto schon mein Wunsch. Momentan wäre da natürlich ein Tesla das Traumauto.  Aber wer weiß wie alles kommt. Meistens kommt es anders als man denkt. Momentan komm ich ohne Auto ganz gut klar. Natürlich ist man eingeschränkt und nicht so unabhängig, aber irgendwas ist ja immer.

Leider habe ich von den anderen Fahrzeugen keine Digitalen Bilder. Den Kia kennt ihr aber aus den Vlogs auf YouTube.

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Muskelkater und Nebel

Muskelkater habe ich heute, das war soweit klar. Das schreckt mich aber nicht ab. Ich bin eine Zeit lang 3 bis 5 mal die Woche gelaufen und das immer so 4 bis 8 Km. Da will ich wieder hin kommen, da fühlte ich mich wohler. Also Schweinehund im Bett liegen lassen und um 05:30Uhr aufgestanden. Ein Glas Wasser getrunken in die Laufklamotten geschält und los. Warm machen nicht vergessen und dann nicht ganz so schnell starten wie gestern.

Der Muskelkater war zu merken, aber eine Gehpause ist heute inakzeptabel gewesen. Brauchte ich auch nicht, da ich das Tempo besser kontrollierte. Gut fühle ich mich und mit dem Muskelkater ist das ja auch so eine Sache. Irgendwie steh ich drauf. Vielleicht weil man weiß warum man den hat und man mit der Leistung zufrieden ist? Jedenfalls spannt man die Muskeln auch immer mal wieder an um das Zwicken zu spüren und dann freut man sich.

Zum Foto:

Ich liebe ja Nebel und auch deswegen mag ich den Herbst sehr. Das Bild wurde im Hinterland von Usedom aufgenommen und ist schon ein paar Jahre alt. Dazu aber vielleicht später mehr. Ich kann mich aber noch gut an den Morgen im Oktober erinnern. Es war wirklich sehr sehr nebelig und die Sonne hatte lange zu kämpfen durch die Suppe durchzudringen. Es war herrlich.

foggy

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Photographie

Fischerboot Nummer 1?

Ich vermute, dass es das am häufigsten fotografierte Fischerboot von Usedom ist. Ich habe noch nicht nachgezählt, aber unter den Top 3 ist es ganz sicher. Auch ich habe schon unzählige Fotos davon gemacht und benutze es immer wieder mal für eine Aufnahme.