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Warum wir keine Freunde mehr sind und ich dir nicht mehr folge

Die Kolumne „Aufgeweckt: Ich habe dich entfreundet, nimm es nicht persönlich!“ auf T3n des Autors Andreas Weck, aber vor allem die 10 Punkte die zum Entfolgen und aus der timeline schmeißen führen, beschreiben sehr gut was mich in der letzten Zeit beschäftigt. Ich bin aktuell auch gut dabei aufzuräumen und das in allen Bereichen. Ich befreie mich von dem Ballast in meinem Leben. Das fängt bei Klamotten an die ich eh nicht trage, aber immer noch in meinem Schrank rumliegen. Jede Menge anderer Scheiß den ich gar nicht bis selten nutze. Zu selten eben als das es sich lohnt das aufzuheben. Das geht jetzt soweit, dass ich auch mein Auto abschaffen möchte. Hier weiß ich allerdings noch nicht wie sinnvoll das ist und ob ich nicht doch irgendwann mir wieder eines zulege. Ich probiere es einfach erst einmal aus.

Es ist Vergangenheit

Wie auch immer, auch in den Sozialen Netzwerken bin ich dabei aufzuräumen. Ich habe mein tumblr und meinen privaten Instagram-Account gelöscht. Xing und LinkedIn könnte es als nächstes treffen und Facebook würde ich gerne, geht aber leider noch nicht aus unterschiedlichen Gründen. Daher räume ich auf twitter und Facebook gerade gnadenlos meine „Freundes“-Listen auf. Mit den meisten verbindet mich nur die Vergangenheit wie die gemeinsame Schulzeit, die Zeit bei der Bundeswehr oder bei ehemaligen Arbeitgebern. Das leben was sie aktuell führen, wie ihre Kinder aufwachsen, welches neue Auto sie in ihrer Garage parken, wo sie Urlaub machen und wie es dort ist interessiert mich einfach nicht.

facebook

Daher hab ich in twitter die Zahl der User stark reduziert denen ich Folge und auch auf Facebook sehr viele „Freunde“ schon wieder entfreundet. Sicher hatte ich mit einigen eine tolle Zeit in der Vergangenheit oder uns verbindet nur die Vergangenheit so wie die Schulzeit. Für mich ist es aber eben Vergangenheit und ich brauch Facebook auch nicht um in Kontakt zu bleiben. Hätten wir Kontakt halten wollen, wäre uns das sicher auch ohne dieses Netzwerk gelungen und mal ehrlich hatten wir jetzt mehr Kontakt? Die Freundschaftsanfrage wurde bestätigt und mehr war dann auch nicht.

Ich benutze Facebook zum Beispiel einfach anders, als die meisten meiner bisherigen Kontakte. Das ist auch nicht schlimm oder gar ein Vorwurf an diejenigen, jeder kann damit schließlich machen was er will und 70% von dem was ich poste interessiert euch wahrscheinlich genauso wenig und die restlichen 30% sind eh zu kryptisch. Bisher kamen noch keine Nachfragen warum ich denn die „Freundschaft“ beendet habe und manche mögen das jetzt vielleicht sogar persönlich nehmen, aber ganz ehrlich dann könnt ihr mich eh mal am Arsch lecken.

Der Vollständigkeit wegen hier noch die 10 Punkte, aber es würde nicht schaden wenn ihr den ganzen Artikel lesen würdet, der oben verlinkt ist. Auch würde ich das noch etwas anpassen. Sympathisanten der AfD fliegen bei mir auch raus und den letzten Punkt über den kann man Streiten bzw. sehe ich nicht so wichtig.

10 Gründe

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Gedanken zu meinem Senden und Empfangen – Teil 6 – Social Overkill und Angst

Teil 6 von Gedanken zum Senden und Empfangen, wir haben es bald geschafft ;) Gestern waren die Sozialen Netzwerke Thema und ich deutete es schon ein wenig an, aber bei mir setzte etwas ein, was ich Social Overkill nenne.

Social Overkill

Die Folge der vielen Netzwerke, ist also nicht wie man vermuten könnte, das man mehr sendet, sondern eher das Gegenteil. Zumindest stelle ich bei mir fest das ich deutlich weniger veröffentliche als früher. Vielleicht ist man ausgebrannt, müde oder hat eine Schere im Kopf so das man sich auch gar nicht mehr traut viele Dinge zu veröffentlichen. Sicher spielen da einige Dinge zusammen. Verallgemeinern kann man da sicher nix. Die Abmahnung die ich vor einigen Jahren bekam, spielte bei mir sicher auch eine Rolle, so wie sich bei anderen einfach auch die Lebensumstände verändert haben und Prioritäten verschoben. Wir werden alle nicht Jünger, gründen Familien oder haben andere Verpflichtungen. Menschen und Zeiten verändern sich eben und so wie wir früher das Internet genutzt haben, so benutzen die Generationen die nach uns kamen es längst nicht mehr.

Angst den Anschluss zu verpassen

 
So wie Zeiten und wir uns verändern, so verändert sich auch das Netz. Dienste verschwinden, andere kommen hinzu und Techniken verändern sich. Es gibt längst nicht mehr nur Typo 3WordPress und Joomla. Vieles kommt hinzu und neues wird entwickelt. Wir rennen ihnen hinterher, probieren alles neue aus, finden es toll oder nicht und manchmal setzt es sich durch. Ein Hype jagt den nächsten und wir wollen immer dabei sein und am liebsten selbst einen Starten. Vielleicht sollte man einfach nicht nach der perfekten Welle suchen, sondern auf den vielen kleinen reiten und es geniessen. Irgendwann kommt vielleicht der Moment, um bei der Metapher zu bleiben, an dem man nicht mehr auf dem Brett stehen kann. Ich habe ein wenig Angst vor dem Augenblick wo man sich eingestehen muß, dass man Dinge nicht mehr versteht und man nicht mehr hinterher kommt. Vielleicht ist das aber auch unbegründet und so lange man offen für Veränderungen ist und Interesse hat, sollte doch nix passieren.
Morgen erscheint dann mit Teil 7 der letzte Artikel dieser Serie, also dran bleiben.

Ihr findet hier: Teil 1 dieser Artikelserie. Dort werden auch die weiteren Artikel dieser Serie aufgelistet sofern sie erschienen sind.