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Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Momentan scheint es gerade IN zu sein, auf den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk einzudreschen. Zumindest machen das einige Spezies meiner Timeline auf Facebook gerade besonders gerne. Keine Ahnung woher dieser Trend jetzt kommt, ich habe da zwar so Vermutungen, aber die Verschwörungstheorien behalte ich mal für mich.

Nun besitze ich ja schon seit einigen Jahren keinen Fernseher mehr und auch Radioprogramme, konsumiere ich nicht freiwillig. Ich vermisse da auch absolut nix. Man kann aber durchaus sagen, das ich Programme des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks schon immer bevorzugt konsumiert habe, als das was einem die Privaten serviert haben. Ich meine hier speziell die Eigenproduktionen der Sendeanstalten, wie den verschiedenen Nachrichtensendungen,  Talkshows, Frühstücksprogramme, Unterhaltungsshows oder Dokumentationen. Blockbuster aus Hollywood einkaufen ist schließlich keine bemerkenswerte Leistung.

Alles was einem die Privaten da vorsetzen, ist Niveau-Limbo und so seichte „Unterhaltung“ das man dabei zuhören kann, wie einem die grauen Zellen wegsterben. Nun wird gerade, zumindest gefühlt, mehr auf den Öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten rumgehackt und immer wieder die Abschaffung gefordert. Ich halte diese Forderungen jedenfalls für gar keine gute Idee.Ich bezweifle Stark, das es gut für uns wäre, wenn wir die aktuellen Nachrichten nur von Privaten Wirtschaftsunternehmen vorgekaut bekämen. Sicher sind auch die Öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nicht so unabhängig und Neutral wie sie sein sollten. Das sollte jedem klar sein, wer aber alles hinter den Privat-Sendern steht und wer da welche Interessen verfolgt, ist nie so ganz klar. Das wollte ich nur mal gesagt haben.