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Liebe Uckermark, hallo Barnim – Wir müssen Reden!

Die Uckermark ist meine Heimat und sie hat mich nie losgelassen. Eine Rückkehr war immer ein Traum, den ich jetzt umsetzen möchte. Dafür brauche ich Hilfe.  Ich bin in Prenzlau geboren, habe meine ersten Wochen in Melzow verbracht, bin in Milmersdorf bei Templin aufgewachsen und war nicht nur in den Sommerferien gerne in Pfingstberg. In der Schorfheide, schon fast in Barnim, habe ich dann meine Lehre absolviert und bin in Prenzlau zur Berufsschule gegangen. 4 Jahre war ich mit der Bundeswehr viel im Ausland unterwegs und habe dich, meine Heimat, wenn, dann nur am Wochenende gesehen. Danach zog es mich wie so viele nach Berlin. Die große Stadt war und ist für viele in der Region wie ein Magnet. Von Berlin ging es nach Malchow in Mecklenburg-Vorpommern und von dort in die Landeshauptstadt von Hessen. Nach 4 Jahren in Wiesbaden strandete ich auf der Insel Usedom, auch weil meine Sehnsucht so groß war, dass ich dir, liebe Heimat,  so nahe wie möglich sein wollte. Die Liebe zu deiner Landschaft, deinen Eigenarten und nicht zuletzt deinen „Ureinwohnern“ brannte immer in mir und es schlägt mir aufs Gemüt, wenn ich dich für längere Zeit nicht besuchen kann. Je länger es bis zum Wiedersehen dauert, desto stärker brennt das Heimweh und diese Unruhe in mir. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, wenn ich für ein paar Tage oder auch mal nur für ein paar Stunden wieder die Zeit finde, zurückzukehren. Der Wunsch, nicht nur ab und zu auf Besuch, sondern wieder für immer hier zu sein, wurde in den letzten Jahren immer stärker und nahm konkretere Formen an

Was kann ich für die Uckermark tun?

Ich verfolge genau, wie du dich veränderst und wie es dir geht. Aber auch wenn ich Veränderungen grundsätzlich für gut und wichtig halte, betrachtet man manche mit Sorge. Wie viele andere mache auch ich mir Gedanken darüber, was man tun kann, um dich liebe Uckermark zu unterstützen. Es zeigte sich, dass es auch anderen so geht, dass die Uckermark auch sie nie wirklich losgelassen hat. Besonders schön zu sehen, wenn dann einige auch Taten sprechen lassen und sich aktiv für dich einsetzen. Gerade in den letzten Jahren habe ich so schöne Ideen, Projekte und Unternehmen entstehen sehen. So viele tolle Menschen, die ihre Energie für dich einsetzen und nicht nur Arbeitsplätze erhalten, sondern auch neue erschaffen. Das ist nicht einfach, eher mühsam und manchmal frustrierend langsam, wie ich nicht nur aus eigener Erfahrung weiß. Wie kann ich mich also für die Uckermark einsetzen, die mir so am Herzen liegt? Was kann ich für dich tun? Fragen, die mich wie gesagt, nicht erst seit gestern beschäftigen, aber die ich endlich mit Taten beantworten möchte. Da liegt es natürlich nahe, dass man sich mit dem einbringt, was man am besten kann. So erscheint es mir am sinnvollsten, die Menschen mit den tollen Ideen, Projekten und Unternehmen zu unterstützen. Ihnen meine Hilfe in dem Bereich anzubieten, der heute so wichtig geworden ist. Die Präsenz im Web und vor allem in den sozialen Netzwerken.

 

Ich brauche deine Hilfe Uckermark

Besonders in der Uckermark ist das ein Thema, welches aus verschiedenen Gründen leider vernachlässigt wird. Sei es nun die schlichte Unsicherheit, die fehlenden nötigen Kenntnisse, was das Thema angeht oder einfach dem teilweise noch schlechten Netzausbau geschuldet. Alles absolut verständlich und nachvollziehbar für mich, allerdings auch so gefährlich für die Zukunft der Projekte, Firmen und die Uckermark. Deswegen würde ich hier gerne mein Wissen, meine Kenntnisse einbringen und denjenigen meine Hilfe anbieten, für deren Arbeit und Ideen es so wichtig ist, in dem Bereich gut aufgestellt zu sein. Leider gibt es auch immer noch einige die glauben, dass sie in der Uckermark diesen ganzen „modernen SchnickSchnack“ nicht brauchen. Eine Einstellung, die noch viel gefährlicher ist – gerade für Landstriche wie die Uckermark und den Barnim sind die Technologien und ihre Nutzung geradezu lebensnotwendig in Zukunft. Warum Netzwerke wie Facebook und Instagram gerade für kleine Unternehmen so wichtig sind, darüber habe ich nicht nur hier, sondern auch hier auf meiner Webseite schon geschrieben. Ich bin auch überzeugt davon, dass der Trend zu kleinen lokalen Unternehmen, die regionale Produkte anbieten, weiter anhalten und wachsen wird. Produkte, die aber auch überregional angeboten und vermarktet werden können und müssen. Produkte, für die Kunden und Fans gerne auch mal etwas mehr zahlen, einige Kilometer auf sich nehmen und raus aufs Land fahren, oder ein paar Tage auf den Versand warten. Ich weiß nicht nur aus Gesprächen, dass es einige genauso sehen, es gibt auch Beispiele, die das schon bestätigen.

Mein Plan – Mein Traum

Mein Plan ist es also, bald in die Uckermark zurückzukehren und das natürlich lieber heute als morgen. Dass es nicht immer so einfach und schnell geht, wie man es sich wünscht, dass wissen vor allem diejenigen, die diesen Weg schon gegangen sind. So ein kompletter Neuanfang ist nicht einfach und schon gar nicht so aus der Ferne. Deswegen bin ich auf deine Hilfe angewiesen liebe Uckermark und auch auf dich Barnim. Ich würde mich freuen, schon jetzt mit denen ins Gespräch zu kommen, die meine Gedanken teilen. Mich mit denen zu vernetzen, deren Projekte, Ideen und Unternehmen durch den richtigen Auftritt im Internet und den Netzwerken die nötige Aufmerksamkeit bekommen, die sie so verdienen und so wichtig für deren Erfolg ist.

Mein Traum ist es, mit meiner Arbeit und meinem Wissen im Bereich Marketing, Social Media Marketing, der Produktion von Videos und Imagefilmen diejenigen zu überzeugen und denen zu helfen, deren Arbeit so wichtig für die Region Uckermark und Barnim ist. 

Wenn du also bis hierher gelesen hast, schon einmal vielen Dank! Wenn du auch aus der Uckermark kommst oder mit ihr aus anderen Gründen verbunden bist, würde ich mich sehr freuen, wenn du diesen Text teilen würdest. Teilen in den Netzwerken wie Facebook, teilen per Whatsapp oder Mail. Druck ihn aus und klebe ihn an jeden Laternenmast oder wenn du am Wochenende in die Uckermark fährst und deine Familie besuchst, lese ihnen den Text doch vor, wenn ihr bei Kaffee und Kuchen zusammensitzt. Zeig diesen Text deinem Chef oder jemandem, der in der Uckermark selbstständig ist und diesen Bereich vernachlässigt. Wenn du selbst ein Unternehmen führst und verstehst, wie wichtig das alles für die Zukunft deiner Firma ist, würde ich mich freuen, wenn wir ins Gespräch kommen.

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Social Media im Marketing für kleine Unternehmen richtig nutzen

Wenn ich die verantwortlichen Personen von kleineren Unternehmen frage, ob sie auch in Sozialen Netzwerken aktiv sind, erhalte ich meist „klar, Facebook“ als Antwort. Frage ich dann genauer nach bzw. ob sie auch auf anderen Netzwerken aktiv sind, wie zum Beispiel Twitter, Instagram, YouTube oder Pinterest bekomme ich  als Antwort oft eine Gegenfrage.

Wieso?

Ich kann die Frage verstehen, es kostet Zeit und es ist Arbeit sich um die Netzwerke zu kümmern. Auch ist nicht jede Plattform wirklich für jedes Unternehmen nützlich. Bei vielen würde ich sagen, es reicht wenn sie sich erstmal einen Account mit dem entsprechenden Namen sichern.

Zumindest kann so niemand Schabernack mit dem Namen anstellen und wenn die Zeit reif ist oder man eine Idee hat, kann man sofort loslegen. Bei anderen Netzwerken lohnt es zusätzlich zum Namen sichern, noch ein sogenanntes Monitoring zu betreiben. Ein überwachen der entsprechenden Netzwerke, wenn man es mal etwas drastischer ausdrücken möchte.

Über ihr Unternehmen wird gesprochen

Monitoring oder „Überwachen“ klingt jetzt vielleicht erstmal etwas negativ, aber das ist es gar nicht. Ganz im Gegenteil es kann ihnen im Marketing sehr helfen und nützlich sein. Am Beispiel Instagram will ich mal etwas beleuchten, wieso sie auch oder gerade als kleines Unternehmen auf Instagram aktiv sein sollten.

Denn nur weil sie als Unternehmen auf Instagram oder in anderen Netzwerken nicht vertreten sind, heißt es nicht, dass sie dort nicht über sie gesprochen wird. Dabei muß man jetzt gar keine Sorge haben das schlecht über Produkte oder die Firma gesprochen wird. Das ist natürlich auch möglich, aber das viele positive Feedback kommt auch nicht bei ihnen an. Feedback das wichtig ist, für die Entwicklung, Motivation und nicht zuletzt auch für ihre Werbung.

Werbung auf Instagram

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Ein von Mario Thiel #thiema (@mario_bliwiko) gepostetes Foto am

Mund-zu-Mund-Propaganda, Empfehlungen von Freunden, das war schon immer die beste Werbung. Wenn ein bekannter etwas empfiehlt, ist es immer wertvoller, als wenn eine Firma das eigene Produkt bewirbt. Genau das passiert in den Sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram. Auf Instagram noch mehr, als auf Facebook. Selbst wenn sich die User nicht persönlich kennen, ist eine Empfehlung von einem Account dem sie schon lange folgen, für viele glaubwürdiger als ein Tipp von einem alten Schulfreund. Die User bauen Beziehungen untereinander auf, sie begleiten einander teilweise schon Jahre, kennen das Leben der anderen oder glauben es zumindest und haben sich doch noch nie persönlich getroffen.

Große Firmen nutzen das nicht erst seit gestern, schicken den Accounts mit den meisten Followern die eigenen Produkte zum testen und bezahlen sie auch dafür das sie das zeigen. Das kostet den Unternehmen teilweise richtig viel Geld und bringt am Ende doch so wenig. Vielleicht hat ein User 200.000 Follower. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass er auch so viele erreicht und ob die alles verstehen was in der Beschreibung steht. Accounts die nur 200 Follower aufweisen, können wichtiger sein und mehr erreichen als dieser. Weil die 200 Follower dichter dran sind am User, eine engere Beziehung haben, lokal dichter dran sind oder weil der User und seine Follower besser zum Produkt passen.

Potenzial nutzen

Man kann Instagram im Marketing aber auch nutzen, ohne große Kosten zu produzieren, viel Geld zu investieren und trotzdem eine Wirkung erzielen. Gerade das macht es für Kleine und Mittelständische Unternehmen interessant. Warum nicht die User als Testimonial nutzen und die Bilder und Geschichten für das Marketing nutzen. Natürlich muss man sie dafür aber auch entdecken und das kann man nur, wenn man auch aktiv ist oder zumindest im Auge behält ob und was gerade über einen gesprochen wird.

Mit der Suche, den Hashtags und Geotagging, ist das auf Instagram auch gar nicht so schwer nachzuvollziehen und man muss nun nur noch reagieren. Ein Kommentar und sich bedanken für das Bild und die netten Worte, das dauert nicht lange und erfreut den User nicht nur, sondern bleibt auch positiv in Erinnerung. Sie können die Bilder auch nutzen um auf anderen Plattformen darüber zu berichten. Instagram ermöglicht Bilder mittels Code in Webseiten einzubinden und man kann eine Geschichte dazu schreiben und sich so bedanken.

Wenn Gäste zum Beispiel, Bilder wie diese vom Urlaubs-Hotel posten:

#Danke für den tollen #Empfang im #Ostseehotel #Ahlbeck auf #Usedom :) #Geburtstag #Begrüßung #Sekt #Seetel #Hotel

Ein von Daniel Kruppert (@danielkruppert) gepostetes Foto am

Guten Morgen.☀️☕️ #Usedom #lebenmitkindern #urlaubmitkindern #erholung #momlife #familienzeit

Ein von Sarah (@_cheynice_blog) gepostetes Foto am

 

🌾Guten Morgen Sonnenschein #enjoylife #sunshine #morningroutine #breakfast #dasahlbeck #hotel #spa #relax #ostsee #balticsea

Ein von Silja Reese (@sonnensilja) gepostetes Foto am

Kleiner Einsatz, große Wirkung

Bessere Werbung können sie kaum bekommen, weil sie von echten Gästen ist, weil sie ehrlicher ist als jede Zeitungsanzeige. Die Gäste haben noch mehr Bilder gemacht und man könnte wirklich ihre Geschichten aufgreifen und neue daraus bilden und im Firmenblog erzählen. Man kann auch den Link zum Bild auf Facebook posten, ein paar Worte dazu und ein Dank und man hat authentische Inhalte und gute Werbung. Die Beispiele oben wurden übrigens nicht wahrgenommen soweit ich es zurückverfolgen konnte. Zumindest kein Wort des Dankes in den Kommentaren, aber auch keine Erwähnung auf Facebook oder in einem Blogpost. Verschenktes Potenzial würde ich sagen.

Das geht auch in anderen Branchen und nicht nur im Hotelgewerbe. Autohäuser wäre ein anderes Beispiel, so ziemlich jeder macht Bilder von seinem neuen Auto. Als Verkäufer kann man nach Vertragsabschluss und bei der Abholung noch anbieten, ein Bild des Kunden und dem Auto für dessen Instagram-Profil zu machen. Dann nur noch darauf achten, dass der Name des Autohauses im Bild zusehen ist oder zumindest ein entsprechendes Hashtag genutzt wird.

Ich liebe dieses Auto ❤️ #opel #opeladam #rot #dinnebier #adam #autokauf #neuwagen #templin #auto

Ein von Nathalie Schöne (@nathalie_schoene) gepostetes Foto am

Dinnebier ist nun kein kleines Unternehmen, aber auch sie verpassen die Chance.

Kunden wahrnehmen und Informieren

Natürlich kann man in den Sozialen Netzwerken auch Neukunden gewinnen, aber das ist gar nicht so einfach wie viele „Experten“ einem immer weismachen wollen. Sie versprechen Ihnen, mit wenig Einsatz und geringer Investition, oft einen Anstieg von Neukunden, Reichweite und Umsatz von 50 bis 100%. Jeder der Ihnen das so verspricht, will Ihnen nicht helfen sondern vor allem eines. Ihr Geld

Meiner Meinung nach, sollten sie die Sozialen Netzwerke vor allem als dierekten Draht zu Bestandskunden verstehen. Durch geschicktes und vielleicht auch aussergewöhnliches Marketing, können sie ihre Kunden dazu animieren, den Unternehmens-Profilen in den Netzwerken zu folgen. So bleiben sie in Kontakt mit dem Kunden, können ihnen über neues Informieren und bleiben sichtbar.

Präsenz zeigen

Die Werbung die Neukunden generiert, entsteht dann schon fast nebenbei. Natürlich kann und sollte man das dann auch etwas forcieren. Es ist aber nicht nur wichtig für Bestandskunden oder Neukunden. Auch potenzielle neue Mitarbeiter kann man so auf sich aufmerksam machen. Sie kennen doch sicher den Slogan „Geht ins Ohr, bleibt im Kopf„. In den Sozialen Netzwerken ist es ganz ähnlich.

Sie bleiben in Erinnerung wenn sie aktiv sind.

[box type=“info“ width=“100%“ ]Kann ich Ihnen helfen? Kontaktieren sie mich![/box]

Höchste Zeit zu handeln #thiema #altundunberechenbar #beardyman #bliwiko #words #marketing #socialmedia
Ein von Mario Thiel #thiema (@mario_bliwiko) gepostetes Foto am

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KuechenTV, nom.com, LiveStreaming

Erinnert sich hier noch jemand an mein KuechenTV ?

Diese kleine Kochshow die ich 2006 ins Internet stellte. Der Ausschnitt oben, ist aus der „Blogshow“. Eine Fernsehsendung in der ich wegen KuechenTV zu Gast war. 

Ein paar Folgen habe ich damals Produziert und online gestellt, war meiner Zeit ein wenig voraus, denn der große Durchbruch der Kochshows kam erst etwas später. Habe aber, das muss man sich ehrlich eingestehen, auch ganz viel falsch gemacht damals. Zum Beispiel das die Videos viel zu lang waren und ich nicht durchgehalten habe. Die Kosten waren nicht gerade gering, das Feedback dafür schon. Dann noch ein paar Veränderungen in meinem Leben und irgendwann fehlte Zeit, Lust und Geld. Ich habe aufgegeben.

In den letzten Jahren und Monaten kam mir ab und zu wieder der Gedanke KuechenTV wieder zum leben zu erwecken, aber irgendwie anders als damals. Klar man entwickelt sich weiter, wird beeinflusst von anderen Formaten und glaubt auch eine Ahnung davon zu haben was heute besser funktioniert. So ist mir schon vor etwas mehr als einem Jahr SwedishFoodTV aufgefallen. Eine KochShow mal etwas anders. Auf der LiveStreaming Plattform Meerkat konnte man einen Blick hinter die Kulissen vom Trattorian werfen, einem Restaurant in Stockholm. Victor der sich um den Livestream kümmerte und auch in der Küche steht zum kochen, führte die Zuschauer durch das Restaurant, liess sich beim Mice en place über die Schulter schauen und beantwortete selbst im stressigen a la carte Geschäft die Fragen der Zuschauer. Mich hat das fasziniert und ich hab da gerne mit eingeschaltet und so ging es auch vielen anderen. Die Zuschauerzahlen stiegen rasant und Victor konnte schnell eine doch beachtliche Reichweite vorweisen. Der Werbeeffekt für das Restaurant ist auch nicht gerade klein gewesen. Die Zuschauer waren begeistert davon, das sie nicht nur eine Kochshow im Fernsehen verfolgen, sondern das sie mitten drin waren. Die tricks und kniffe sahen, mehr Informationen zu den Lebensmitteln bekammen und vor allem das sie direkt ihre Fragen stellen konnten und Antworten bekamen. Selbst wenn sie eher, mal mit einem anderen Gericht, einem anderen Bereich des Restaurants oder Schweden ganz im allgemeinen zu tun hatten. 

Gerade für mich war zusätzlich die Möglichkeiten im Marketing, das Branding und die Kundenbindung interessant.

Das Restaurant hat absolut davon profitiert. Die Zahlen der Zuschauer des LiveStreams stiegen mit jedem Tag, man las öfter von Leuten das sie vorbei kommen, wenn sie in Stockholm sind. Das Restaurant wurde bekannter und das sogar über die Grenzen von Stockholm und Schweden hinaus. Natürlich bedeute es auch etwas mehr aufwand für Victor, ab und an mal nach dem Stream zu schauen die Fragen zu beantworten und das iPad mal neu auszurichten. Mit der Zeit war er aber schon ganz gut eingespielt und auch die anderen Kollegen der Küche haben „mitgespielt“. Auch sie haben mal Fragen beantwortet oder liessen sich bereitwillig bei ihrer Tätigkeit von Victor filmen und erklärten was sie machten. Es bildete sich eine richtige Community, stammzuschauer, Besucher die wegen dem LiveStream kamen oder denen der Besuch wegen dem LiveStream immer wieder in Erinnerung gerufen wurde und beim nächsten Besuch in Stockholm oder auf der Suche nach einem Restaurant ganz sicher zu erst an das Trattorian denken.

Nun wird Meerkat bald die Tore schliessen. Durch Periscope, der LiveStreaming APP von Twitter und natürlich auch durch Facebook, wo inzwischen auch jeder einen LiveStream starten kann, ist die Konkurrenz zu groß und mächtig. LiveStreaming an sich ist auch keine Nische mehr so dass, ein Start eines Kanals auf Periscope oder Facebook sicher noch für Aufsehen sorgt, aber auch nur mit Engagement und Durchhaltevermögen für dauerhaften Erfolg sorgt. Trotzdem der Einsatz kann sich lohnen und das  nicht nur für große Restaurants oder Hotels. Das nötige Equipment ist inzwischen relativ Preiswert und die technischen Möglichkeiten werden von Woche zu Woche besser. Allerdings muss man auch nicht nur jemanden haben der sich um das technische kümmert, sondern auch Leute die geeignet und bereit sind dafür vor die Kamera zu treten und als „Moderator“ durch die Show zu führen. Was für ein Restaurant schon wieder schwieriger ist, aber für ein Hotelkette ein ganz neuer Marketing-Kanal wäre. So könnte ein kleines Team im Auftrag der Hotelgruppe von Hotel zu Hotel reisen und mit dem Küchenteam ein Video aufnehmen. Das Hotel, die Lage und all das was noch dazu gehört zeigt man natürlich auch. Die Videos können auf einem Kanal gezeigt werden der auch in den Fernsehern auf dem Zimmer zu sehen ist und so zeigt man den Gästen auch noch die anderen Häuser der Kette.

[box type=“info“ width=“100%“ ]Solltest Du Kontakte haben oder gar eine Hotelkette vertreten, lass uns reden![/box]

Gedanken , die mich nicht erst seit gestern beschäftigen. Träume die ich gerne in die Realität holen würde. Ideen die ich allein nicht umsetzen und stemmen kann.

Heute habe ich davon gelesen, dass Steve Chen einer der ehemaligen YouTube Gründer die Video-Plattform nom.com gestartet hat. „Live-Videos und bewusstes Essen spielten eine immer größere Rolle, sagte Chen auf dem South-by-Southwest-Festival (SXSW) in Austin/Texas. Auf nom.com soll sich alles ums Essen drehen. So kann sich jeder beim Kochen filmen einen LiveStream anbieten und einen Kanal und die eigene KochShow entwickeln. „Es ist einfach interessant was die Leute gerade essen, ob in Tokio oder auf Sizilien.“ so Chen weiter und da muß ich ihm so zustimmen. Während meiner Ausbildung zum Koch, träumte ich davon nach meiner Lehre durch Deutschland, Europa und die Welt zu reisen. Dabei zu sein wenn die „einfachen Leute“ traditionelle Gerichte der jeweiligen Region zubereiten. Aber eben nicht nur dabei zu sein, sondern mit ihnen zu kochen, von ihnen zu lernen was seit Generationen in der Familie weitergegeben wird. Eben das was heute bekannte Fernsehköche. mal gut und mal weniger gut versuchen. Nur das sie eben auch in ein Format gepresst wurden das auf TV ausgerichtet ist wo die Masse erreicht werden soll wo alles in 30 Minuten abzüglich Werbeunterbrechungen passen muss und am Besten auch noch der Sponsor gut weg kommt.

Durch nom.com mußte ich an all das wieder denken, an meinen Traum aus meiner Lehrzeit, an KuechenTV und den Traum davon was ich damit vorhatte, an die Inspiration und Ideen durch die Möglichkeiten eines LiveStreams. ich könnte mir eine Mischung aus all dem sehr gut vorstellen. Eine KochShow die durch die Welt und übers Land reist.  Kleine Gaststätten, Wirtshäuser, Restaurants you name it featured, im kleinen Weingut, dem Bauernhof oder dem Gut das seit Jahren im Familienbesitz ist halt macht. Mit den Leuten reden, die Geschichte erfahren, mit ihnen Kochen und essen und so auch dazu beitragen, das Traditionen, Geschichten, Kultur und Gerichte nicht in Vergessenheit geraten oder verloren geht. Mit dem Internet, den Sozialen Netzwerken und Plattformen wie YouTube und jetzt nom.com steht einem alles zur Verfügung was man brauch. Vor allem aber das man es besser machen kann, als all das was einem die TV-Sender momentan anbieten. Ich will nicht nur Zuschauer, ich will das sich eine Community bildet. Das sich jeder einbringen kann. Fragen stellen kann oder zum Beispiel auch vorschlagen kann, wo es als nächstes hingehen soll.

Aber wo fängt man an? Wen fragt man  und wieviel der Ideen gibt man preis? Die Angst das jemand die Idee einfach aufnimmt und umsetzt ist immer da. Man muß aber irgendwie an die Öffentlichkeit und dieser Artikel ist ein Anfang.

 

[box type=“info“ width=“100%“ ]Vielleicht findest Du es spannend, kannnst Dir vorstellen mich zu untersützen, in welcher Form auch immer. Lasst uns darüber diskutieren, schreibt eure Gedanken in die Kommentare oder mir per mail.[/box]

 

Wenn euch die Ideen gefallen, dann teilt sie doch Bitte!

Zeigt den Artikel euren Freunden, euren Eltern, euren Kindern. Verbreitet ihn, in den Netzwerken, per WhatsApp und per Mail. Wenn euer Chef noch kein Smartphone hat, schreibt ihm eine Notiz und steckt sie ihm beim Kaffee zu. Ihr wisst was ich meine. ;) 

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Vlog 055 – pack das scheiß Smartphone zur Seite [kleiner Rant]

Vlog 055 vom 06.10.2015

Ein kleiner Rant

Nachdem ich im gestrigen Vlog so schweigsam war, mach ich mir heute ein bisschen Luft. Über mangelnde Kommunikation, darüber das man sich nicht mehr zuhört und nicht mehr miteinander redet. Pack dein scheiß Smartphone bei Seite und höre zu was Dir dein gegenüber erzählt.

Zwischendurch rede ich über meine Gedanken, mein Leben, meine Wünsche, die Zukunft und rege mich ein wenig über den Umgang mit Social Media in der Uckermark und Vorpommern-Greifswald auf und das Potenzial das von Unternehmen nicht erkannt und verschenkt wird.

Über Anmerkungen und Anregungen zu diesem Vlog, würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Vlog_055

Vlog 055 auf YouTube: https://youtu.be/tIuBin8BS3s

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Gedanken zu meinem Senden und Empfangen – Teil 5 – Social Networks

Natürlich gehören zum Senden und Empfangen auch die Sozialen Netzwerke und um die geht es heute in Teil 5

twitter, facebook und andere Social Networks

Dann gibt es da noch twitter, facebookPinterestGoogle+vimeoApp.net,YouTubeflickrInstagramvineflipboard und andere Netzwerke. Die will man auch befeuern, weil jedes dieser Netzwerke auf seine eigene Art schon ganz cool ist. Es fehlt aber meistens doch die Zeit. Würde man von einem bestimmten Ort/Ereignis erstmal alle Sozialen Netzwerke und Dienste unterrichten, wäre man sicher einige Minuten beschäftigt und das besonders, wenn man es noch von unterwegs mit dem Smartphone macht. Also probiert man Cross-Postings aus. Ein Statusbericht der automatisch an alle anderen Plattformen verteilt wird. Fühlt sich irgendwie aber auch falsch an, für mich und so richtig funktioniert das alles auch nicht. Dienst xy, will nämlich mit Dienst YX gar nichts zu tun haben zum Beispiel und blockiert den dann oder stellt einfach keine API zur Verfügung. Schnell bleiben also auch hier wieder Dienste auf der Strecke und die Timeline liegt brach, was aber auch schade ist.

Auch Morgen in Teil 6 geht es noch einmal um Social Networks bzw. den Social Overkill.

 

Ihr findet hier: Teil 1 dieser Artikelserie. Dort werden auch die weiteren Artikel dieser Serie aufgelistet sofern sie erschienen sind.