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Photographie

Sonnenaufgang am Unteruckersee

Uckermark, Prenzlau, der Unteruckersee

Ich mag es an manchen Tagen, einfach früh aufzustehen um den Sonnenaufgang an bestimmten Orten zu erleben. Als ich noch auf Usedom lebte, habe ich das im Sommer fast täglich gemacht. So konnte ich mit Cookie, auch in der Hauptsaison an den Strand gehen und die ersten Sonnenstrahlen zum fotografieren nutzen. Der ein oder andere Livestream für Facebook oder Instagram, fiel hier und da auch mal ab. Natürlich wollte ich das auch hier in Prenzlau schon machen. So bin ich eines Morgens also, etwas früher aus den Federn und machte mich auf den Weg ins Büro. Allerding mit einem kleinen Umweg und Abstecher zum Unteruckersee. Es hat sich gelohnt oder was denkt ihr?

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Quick&Dirty

Wir nennen es Arbeit

Zugegeben es gibt schlimmere Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze. Das weiss ich sehr gut. Ich komme schließlich ursprünglich aus der Gastronomie. Jeder der aber schon versuchte ein Soziales Netzwerk für sein Unternehmen einzusetzen, hat entweder festgestellt das es eben doch Arbeit ist oder es als nutzlos abgetan. Letztere haben nicht verstanden, dass es eben nicht reicht einmal am Tag ein Bild zu Posten wenn man gerade Zeit hat. Das es nicht funktioniert einfach sein neueste Produkt als das beste anzupreisen. Das ist kein 9 – 17 Uhr Job. Man muss ständig am Ball bleiben. Die Netzwerke entwickeln sich weiter und die Community wächst. Da gibt es kein „ich habe jetzt Urlaub“ oder „es ist Wochenende“. Das muss man verstehen, man muss es leben und man muss da Lust drauf haben. Wenn man das aber verstanden hat, wird einem bewusst welchen Vorteil man durch Social Media hat und kann diesen für sich nutzen.

Ich weiß nicht wie oft ich schon gefragt wurde: Was spielst denn da? Nur weil ich vertieft und konzentriert in mein #iPad oder #Smartphone starrte. Dabei habe ich nicht ein einziges Spiel auf irgendeinem meiner Geräte. Ja ich habe noch mehr als die 2 aufgezählten und ja ich arbeite.

Zur Info: Den Titel habe ich mir nicht selbst ausgedacht sonder bei Sascha Lobo und Holm Friebe geklaut, die vor einigen Jahren ein sehr lesenswertes Buch mit diesem Titel veröffentlichten

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Privat

letzte Woche auf Usedom

Mit meinem Lieblingstag (keine Ironie) dem Montag, beginnt meine letzte vollständige Woche hier auf Usedom. 4 Mal noch arbeiten, zwischendurch Umzugskisten packen, Nachmieter suchen, Wohnung zeigen und was halt so anfällt. Sonntag geht es dann in die Uckermark. Dann irgendwann Wohnungsübergabe und das Kapitel Usedom wird geschlossen.

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Landzunge fürs Gemüt

So Grau wie es da draussen ist, ist mir heute auch zumute. Dabei ist heute erst Samstag und ich bin Sonntags eher so Lethargisch. Hmm egal schaue ich mir eben Bilder an und erinnere mich an schöne Tage. Ich bearbeite an solchen Tagen gerne Bilder in Lightroom. Bilder die ich bisher noch nicht angefasst und veröffentlicht habe.

Das Bild ist an einem See in der Uckermark entstanden. Wie man erkennen kann, habe ich es mit der Drohne von oben aufgenommen. Eine kleine Landzunge ragt in den See auf dem Nebelschwaden liegen. Ihr könnt jetzt gerne raten wie der See heißt. Es ist auch nicht so schwer, selbst wenn ihr noch nicht in der Uckermark gewesen seid. Ein Blick in mein Instagram, Flickr oder in die Vlogs auf YouTube sollte helfen.

Schönes Wochenende euch!

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Privat

Hinterland

Diese Aufnahmen aus dem Usedomer Hinterland sind von 2009. Ich bin erst seit wenigen Tagen auf der Insel Usedom. Gerade erst aus Wiesbaden hier hoch gezogen, weil ich wieder dichter an meine Heimat wollte. Ich hatte auch Vorstellungsgespräche auf Rügen, aber die Entscheidung fiel am Ende zu Gunsten der Arbeitsstelle auf Usedom.

Weldweg

Die Wohnungssuche war schwer und es musste alles sehr schnell gehen. Hilfe vom Arbeitgeber gab es keine. Von Wiesbaden konnte ich aber auch nicht so viel machen. Glücklicherweise konnte ich auf meine Eltern setzen und so hatte ich dann wenige Tage bevor ich Wiesbaden verlassen habe und die neue Arbeitsstelle antrat eine Wohnung im Hinterland.

dark sky

Ich konnte mit Cookie immer ohne Leine gehen, weil wir am Dorfrand wohnten und sofort auf Feld, Wiese und im Wald waren. Es war unglaublich ruhig und ich konnte wunderschöne Landschaftsaufnahmen machen. Das war schon schön und auch genau meins.

Nicht so schön:

Kein Internet und selbst zum Telefonieren musste ich bei Wind und Wetter auf dem Hof gehen. Bei schlecht Wetter in der Saison musste ich 2 Stunden früher mit dem Auto los, weil die Strassen verstopft waren und Parkplatzsuche in den Kaiserbädern ist dann das nächste Problem. Die Dorfstrasse war die Hölle für mein Golf 1 Erdbeerkörbchen und einmal war das ganze Dorf auch eingeschneit und komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Muss man auch mal erlebt haben.

Volkswagen Golf Cabrio

Der Sohn vom Vermieter, der auch im Haus wohnte, war so ganz okay. Wir hatten wenig miteinander zu tun und haben uns kaum gesehen. Er bewohnte die obere Etage ich die untere und hatten so auch kaum Kontakt. Politisch war er bisschen weit Rechts für meinen Geschmack, aber ich wollte auch keine Wahlkämpfe mit ihm ausfechten. Nervig wurde es nur, als seine Freunde sich immer häufiger bei ihm zusammen gefunden haben. Dem Gedankengut entsprechende Musik in der Garage hörten und sich auf dem Hof die Fahrzeuge stapelten.

Aber wo Licht ist, ist eben auch Schatten. Die Entscheidung hier auf die Insel Usedom zu kommen war kein Fehler. Ich habe dadurch ein paar tolle Leute und eine sehr schöne Landschaft kennengelernt. Natürlich habe ich auch Erfahrungen gemacht auf die ich im Nachhinein auch gerne verzichtet hätte. Aber auch diese haben mich Dinge gelehrt und gehören zu meiner Geschichte. Auch sie machen einem zu dem was man ist und wird.

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Muskelkater und Nebel

Muskelkater habe ich heute, das war soweit klar. Das schreckt mich aber nicht ab. Ich bin eine Zeit lang 3 bis 5 mal die Woche gelaufen und das immer so 4 bis 8 Km. Da will ich wieder hin kommen, da fühlte ich mich wohler. Also Schweinehund im Bett liegen lassen und um 05:30Uhr aufgestanden. Ein Glas Wasser getrunken in die Laufklamotten geschält und los. Warm machen nicht vergessen und dann nicht ganz so schnell starten wie gestern.

Der Muskelkater war zu merken, aber eine Gehpause ist heute inakzeptabel gewesen. Brauchte ich auch nicht, da ich das Tempo besser kontrollierte. Gut fühle ich mich und mit dem Muskelkater ist das ja auch so eine Sache. Irgendwie steh ich drauf. Vielleicht weil man weiß warum man den hat und man mit der Leistung zufrieden ist? Jedenfalls spannt man die Muskeln auch immer mal wieder an um das Zwicken zu spüren und dann freut man sich.

Zum Foto:

Ich liebe ja Nebel und auch deswegen mag ich den Herbst sehr. Das Bild wurde im Hinterland von Usedom aufgenommen und ist schon ein paar Jahre alt. Dazu aber vielleicht später mehr. Ich kann mich aber noch gut an den Morgen im Oktober erinnern. Es war wirklich sehr sehr nebelig und die Sonne hatte lange zu kämpfen durch die Suppe durchzudringen. Es war herrlich.

foggy