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Netzwelt

Kevin Richardson der Löwen -flüsterer

Da ging vor ein paar Tagen der Link zu der Geschichte der Moderatorin die gerne auf die Jagd geht und auf den Sozialen Netzwerken damit prahlte, das sie einen Löwen erlegte und freudig ein Foto verbreitete. Völlig zu Recht bekam sie darauf die volle Wucht eines Shitstorms zu spüren. Mich machte es ein wenig traurig, und ließ mich ein wenig fassungslos, wütend und voller Fragen zurück. Ich verstehe es einfach nicht.

Löwenflüsterer GoPro

Viel schönere Bilder von Löwen, sind die die mir der Newsletter von GoPro heute zeigte. Ein atemberaubendes Video über Kevin Richardson und die wilden Löwen die ihn als ein Mitglied ihrer Gemeinschaft dulden. Aber nicht nur die Löwen, auch ein paar Hyänen lassen ihn ganz nah teilhaben.

Löwenflüsterer GoPro

Löwenflüsterer GoPro

 

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Privat

Gedanken zu meinem Senden und Empfangen – Teil 3 – das Bloggen veränderte sich

Heute geht es weiter mit der kleinen Artikelserie und wir sind noch beim Senden. Gestern erzählte ich wie es bei mir begann mit dem Bloggen und heute schilder ich mal etwas die momentane Lage, denn das Bloggen veränderte sich.

 

Das Bloggen veränderte sich

Momentan tue ich mich etwas schwer beim Bloggen, was so glaube ich schon mit der Nutzung von Twitter anfing. Es war, so glaube ich, 2007 als ich meinen ersten Twitter-Account angelegt habe. Leider habe ich den irgendwann  zwischendurch mal wieder gelöscht, aber das ist nur so eine Ego-Geschichte warum ich mich da heute drüber ärgere. Wie auch immer, viele Kleinigkeiten landeten dann sofort da, um diese hätte man sich ohne Twitter sicher mehr Gedanken gemacht und später vielleicht auch noch drüber gebloggt. Twitter verleitete zum schnell „Schießen“ und auch schnell vergessen. Mit der Nutzung von facebook, welches eigentlich schon älter als twitter ist, aber sich erst später öffnete für User die nicht an einer Amerikanischen Universität studieren und so populärer wurde, verstärkte sich der Effekt noch, den ich nicht nur bei mir bemerkte. Plötzlich kam in den Blogs immer weniger.

und dann ließ ich es auch noch „Ausfransen“

Seit einiger Zeit halte ich zudem Privates, Gejammer, Gemecker und Instagram Bilder von dieser Seite hier fern und veröffentliche diese Dinge auf dem rein privaten BlogBlackJack und Nutten“ (BJuN). Das habe ich mal aufgesetzt, weil ich die Domain ganz witzig finde und ich ja sowieso großen Spaß daran habe Content Management Systeme aufzusetzen und einzurichten. Ich dachte mir irgendwann mal thiema.com zum Corporate Blog machen zu müssen, nachdem ich dann doch ein paar mehr Anfragen bekam, hier und da mal Fotos oder Videos zu machen. Ich zog also alles was wirklich rein Privat war um und habe vieles auch gelöscht. Das führte eigentlich nur dazu, das es hier auf thiema.com sehr ruhig wurde. Zu ruhig, denn das meiste konnte/wollte ich gar nicht zeigen. Ich fing also an, auch das ein oder andere Video hier wieder einzubetten das nicht von mir war aber doch irgendwie passte. Viel mehr passierte hier auf der Seite deswegen auch nicht und das finde ich eigentlich sehr schade, ist es doch die Domain die ich als erstes registrierte.

Morgen geht es weiter.

Ihr findet hier: Teil 1 dieser Artikelserie. Dort werden auch die weiteren Artikel dieser Serie aufgelistet sofern sie erschienen sind.

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Videographie

Warum das Hochzeitsvideo im Schrank verstaubt und ein Imagefilm dem Unternehmen manchmal mehr schadet

Video wird immer wichtiger, auch für den Tourismus und gerade im Bereich Marketing, da sind sich wohl alle einig. Der Erwerb von Videoequipment wird immer erschwinglicher und die Qualität die aus den kleinen Kameras für den Consumerbereich heraus fällt immer besser. Dementsprechend hat Video in den letzten Jahren einen Unglaublichen Aufschwung erlebt und meiner Meinung nach, wird dies noch weiter steigen.

Nicht die Kamera macht das Bild

Es ist aber wie beim Fotografieren, es reicht nicht das Profi-Equipment zur Verfügung zu haben, man muß auch damit umgehen können. Gerade im Bereich Video wird das noch deutlicher als beim Fotografieren. Viele Kleinigkeiten sind am Ende ausschlaggebend ob ein Video ankommt, als schön empfunden wird und ob es den gewünschten Zweck erfüllt. Die oft zitierte Weisheit, „Nicht die Kamera macht das schöne Foto, sondern der Fotograf“ gilt genauso im Bereich Video und meiner Meinung nach hier noch deutlich mehr.

Es reicht nicht die Kamera einfach drauf zu halten und das geschehen einfach aufzunehmen und vielleicht noch währenddessen ein paar Worte zu sagen. Eine einfache Fotoslideshow als Video anzubieten kann gut aussehen hat aber lange nicht den Werbeeffekt wie ein „richtiges“ Video und wird kaum bis zum Ende angeschaut.

Das Hochzeitsvideo von Onkel Theodor wird selten mehr als einmal angeschaut und treibt selten nochmal die selben Freudentränen ins Gesicht wie am Tag der Hochzeit. Das ist auch alles ok soweit und ich will auch niemanden den Spaß am Filmen nehmen. Es kommt einfach immer darauf an in welchem Rahmen das alles passiert und ich finde es immer öfter erschreckend was hier manchmal als Professionelle Arbeit angeboten wird oder was eindeutig als Werbevideo verbreitet wird.

Manche Bewegtbilder beschämen mich

So stoße ich im Netz immer wieder auf Videos, wo ich mich bei betrachten Fremdschäme und oft frage ich mich, ob Kunden dafür wirklich Geld bezahlt haben bzw. es bezahlen würden und ich möchte euch heute mal ein paar Beispiele präsentieren.

Eigentlich würde ich mir schon Gedanken machen, wenn mir jemand neben der Foto und/oder Videotätigkeit auch noch die Musikalische Begleitung der Hochzeitsfeier anbietet. Ich lasse mich da auch gerne eines besseren belehren, aber meiner Meinung nach kann man das zeitlich schon nicht vereinbaren. Wie soll ich denn noch Fotos oder Videoaufnahmen der Feier machen wenn ich gleichzeitig am Mischpult den DJ gebe?

„Schuster bleib bei deinen Leisten“ sagt man und deswegen mache ich zum Beispiel keine Musik oder gebe Tanzunterricht. Das folgende Hchzeitsvideo könnte auch von Onkel Theodor sein, aber es wurde vom DJ aufgenommen und scheinbar als Professionelle Arbeit in Rechnung gestellt. Bei allem Respekt, aber ich hoffe das der Herr am DJ-Pult besser ist als an der Kamera und am Videobearbeitungsprogramm.

Entschuldigung, aber das ist wirklich ganz schlimm und ich habe Mitleid mit dem Brautpaar. Das kann man so wirklich nicht abliefern.

Imagefilme können einem Unternehmen auch schaden

Aber auch bei anderen Themengebieten, ist es teilweise unfassbar was abgeliefert wird. Hier auf Usedom sind Imagevideos und Werbefilme für Unternehmen im Hotel- und Gastronomiegewerbe natürlich ein Bereich mit großen Potenzial.
Besonders hier ist natürlich auf kleinste Details zu achten bei Aufnahme, Schnitt und Präsentation.

Es folgen ein paar Beispiele:

Im Video wird ab 2:21 ausgefadet ins Dunkle und erst bei 2:40 kommt ganz langsam wieder ein Bild zum vorschein. Fast 20 Sekunden wird dem Betrachter also ein schwarzes Bild gezeigt. Allerdings wird das Video danach nicht wirklich viel heller und hat sowieso durchgehend mit schlechten Lichtverhältnissen zu kämpfen.

Nun sieht das ganze Video auch aus als wenn die Aufnahme schon etwas länger zurückliegt, aber auch als ich mir 1992 meine erste Videoausrüstung anschafte, kaufte ich externe Lichtquellen sofort dazu. In der Foto und Videografie ist das richtige Licht eines der wichtigsten Dinge die man braucht und beachten muß.

Das richtige Licht macht den großen Unterschied

Auch in diesem Video (leider ist das einbetten des Videos deaktiviert, sind die wechselnden und schlechten Lichtverhältnisse alles andere als optimal. Das zubereitete Ei sieht alles andere als Appetitlich aus und auch das quengelnde Kleinkind ist nicht Werbewirksam. Auf solche Szenen sollte man lieber verzichten bzw. sie noch einmal aufnehmen wenn das Kind wieder gute Laune hat. Es sind natürlich keine professionellen Schauspieler im Video, aber der Blick in die Kamera sollte bei Aufnahmen für diesen Zweck vermieden werden.

Kameraführung und Position im folgendem Video, sind natürlich Stil und Geschmacksfragen und hängen auch vom gegebenem Platz ab. Meiner Meinung nach ist es hier nicht gut gelöst:

Wie zu sehen ist auch hier das Licht wieder ein Problem. Die Stimme aus dem „Off“ mit den Informationen ist natürlich die richtige Wahl, aber könnte etwas mehr Leben vertragen. Sie ist etwas eintönig und in allen 3 Videos viel zu leise eingesprochen.

Die Fotoslideshow

Das letzte Video, welches ich heute zeigen möchte ist eigentlich wie oben schon erwähnt eine Fotoslideshow.

Das kann man machen um auf eine Website die Ferienwohnung oder so zu präsentieren, gar keine Frage. Dann sollte man dies aber auch nicht unbedingt mit Hilfe von YouTube oder anderen Portalen auf der Seite präsentieren, sondern lieber mit eigenen Miteln in das Design der Seiten einbinden. Der Werbeeffekt auf den Plattformen mit so einer Slideshow ist gleich null und im zweifel handelt man sich nur Spamkommentare ein die das Angebot eher nicht gut dastehen lassen.

Fazit und eine Empfehlung:

Weit über 50% des Webtraffics sind inzwischen Videodaten. Jede Minute werden 60 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen. Das entspricht 1 Stunde Videomaterial pro Minute. Täglich werden mehr als 4 Milliarden Videos aufgerufen. Jeden Monat besuchen mehr als 800 Millionen einzelne Nutzer die YouTube-Website.

Allein an diesen Zahlen kann man erkennen, wie wichtig ein gut Produziertes Video ist um nicht im Bodensatz unterzugehen. Sie können weiterhin auf Onkel Theodor setzen oder einem Angestellten eine Kamera in die Hand drücken.
Ein schönes Video was den Betrachter anspricht und träumen läßt von der schönen Hochzeit oder dem nächsten Urlaub und vor allem ein Video das der User gerne freiwillig in Sozialen Netzwerken verbreitet, wird deutlich mehr Wirkung bringen.

Es lohnt sich also, hier auf Kompetenz zu setzen. Kompetenz die mein Partner und ich, mit dem Blinkwinkelkombinat anbieten und zur Verfügung stellen.

bliwiko
bliwiko