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Privat

Motivation, Inspiration, Kreativität

Was ihr auf dem Bild seht, ist der Screenshot eines meiner Vlogs. Eines der schönsten Bilder von jedem Vlog für mich. Ehrlich ich finde, jeder dieser kleinen „Filme“ ist hübsch, wenn man sich diese Timeline anschaut. Ob die einzelnen Vlogs selbst schön sind, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Ich bin immer ein klein wenig aufgeregt, wenn ich die Ausschnitte meines Lebens in die große Welt entlasse, die sich YouTube nennt. Auch nach 172 Vlogs noch. Mal bin ich mehr und mal weniger zufrieden mit dem Ergebnis, aber immer etwas stolz.

Tag für Tag.

Ich nehme jeden Tag so einen kleinen Film auf und veröffentliche ihn. Nur wenige können wirklich nachvollziehen, was das an arbeit bedeutet. Besonders wenn man einen gewissen Anspruch hat und auch etwas gesetzter ist, als der gewöhnliche deutsche YouTuber.

Ich habe 1992 mit 14, meinen ersten Camcorder gekauft. Ein Modell von Sharp, mit dem ich Unmengen von VHS-C Tapes bespielte. 2005/2006 habe ich mit dem Vloggen angefangen und war einer der ersten (5?) Videopodcaster Deutschlands. Vielleicht kennt noch jemand iSightseeing oder iFranzTV? YouTube war noch nicht wirklich zu gebrauchen, daher eher Podcasts und die Files auf eigenen Servern. Was zwar manchmal auch sehr buggy war, aber wir hielten es damals für „the next big thing“. Bis die TV Sender, iTunes als Zweitverwertung entdeckten. Was zumindest mir den Spaß total verdorben hat.

Inspiration

Nach einer sehr langen Pause, haben mich die Vlogs von Casey Neistat angefixt auch wieder anzufangen. Auch wenn es wirklich nicht immer einfach ist, hat es mir auch sehr geholfen und hat auch Vorteile. Zum einen fördert und fordert es meine Kreativität, was ich ausgesprochen wichtig finde, da ich (noch) nicht hauptberuflich mit der Produktion von Werbung, Imagefilmen und dergleichen beschäftigt bin. Ausserdem sitz ich jeden Tag vor einem Schnittprogramm und werde so sicherer und schneller im Umgang mit diesem.

Motivation

Das wichtigste ist aber und das ist vielleicht, für den ein oder anderen interessierten eine Inspiration oder die nötige Motivation. Man lernt nie besser, als durch das machen. Man kann den ganzen Tag vor YouTube oder Vimeo sitzen und sich die tollsten Kurzfilme anschauen. Sich immer sagen das man es auch machen möchte. Sich mit Ausreden selbst belügen. Sätze wie: „Ich bekomme ja keinen Auftrag …“ oder „Mit meiner Kamera kann ich das nicht, aber wenn ich die oder die erstmal gekauft habe…“ und „Ich Muss noch etwas sparen um mir das Schnittprogramm XY zu kaufen, aber dann …“
Erfahrungsgemäß, findet man immer wieder neue Ausreden. „Kamera XY kommt bald auf den Markt. Ich warte noch auf die …“ und so weiter, ich bin mir sicher ihr kennt das. Dabei ist das alles Quatsch. Wenn man nur will, kann man mit den einfachsten Mitteln, ganz wundervolle Dinge auf die Beine stellen. Die Smartphones von heute, die wir alle mit uns rumtragen, leisten mehr als mein Camcorder von Sharp 1992. APPs zum bearbeiten der Videos gibt es auch für alle Plattformen.

Kreativität

Was hält dich also auf? Nicht dein Equipment, das deiner Meinung nach nicht ausreicht. Nicht die möglichen Kunden, die dir noch keinen Auftrag gegeben haben. Nur DU stehst dir im Weg. Deine eigene Bequemlichkeit.
Ich kann nur sagen, ich hab weniger Schlaf, weil ich Nachts vor Final Cut sitze. Videoschnipsel hin und her schiebe und versuche die Musik auf die Bilder abzustimmen oder anders rum. Ich habe mich aber, schon lange nicht mehr so gut gefühlt. Gut, weil ich etwas erschaffe, weil ich etwas produziere, weil ich kreativ arbeite. Weil ich etwas mache, was mir großen Spaß bereitet. Ich habe mehr Ideen und werde kreativer bei der Umsetzung dieser. Nur wenn du kreativ arbeitest, hast du auch kreative Ideen.
… und mal ehrlich Schlaf ist doch nur Zeitverschwendung.
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Netzwelt Videographie

Dubai Flow Motion

Timelapse Videos waren mal der ganz heiße Scheiß und jeder wollte eins machen und gefühlt machte auch jeder eines. In letzter Zeit stell ich immer häufiger fest, das ein Timelapse mich aber nun wirklich nicht mehr hinter dem Ofen vor holen kann und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Timelapse gesehen habe das ich wirklich bis zum Schluss angeschaut habe. Dann tauchten die ersten Hyperlapse Videos auch YouTube und Vimeo auf und plötzlich war mehr Bewegung in den Videos und man hatte etwas mehr „action“, aber auch hier merke ich wie es mich oft nicht mehr anspricht.

Es ist glaube ich eine Art Reizüberflutung auch wenn man das Gefühl hat das es Langweilig ist. Man scheint schon alles gesehen zu haben, egal wie übertrieben bunt die Videos sind oder wie viel Tilt-Shifteffekte in den Videos vorkommen. Obwohl ich natürlich auch weiß, dass ich Filme und Videos inzwischen sehr viel anders sehe, als der „normale“ Konsument. Aber trotz der Masse an Timelapse und jetzt dann auch Hyperlapse videos, die unsere Aufmerksamkeit wollen, gibts dann doch immer wieder Perlen die da hin und wieder auftauchen. Die irgendwas anders machen oder doch noch was neues finden, ob nun bei der Aufnahmetechnik oder später bei der Bearbeitung.

Dubai Flow Motion ist so ein Video auf das ich heute früh, noch im Bett liegend aufmerksam wurde durch einen Tweet von Philip Bloom. Sehr gut gemacht und extrem viel Arbeit steckt dahinter und ist natürlich ein ganz neues Level. Hier also der Film:

 

Dubai Flow Motion from Rob Whitworth on Vimeo.

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Privat

Gedanken zu meinem Senden und Empfangen – Teil 7 – Veränderungen

Mit Teil 7 kommen wir jetzt zum Ende meiner Gedanken über mein Senden und Empfangen und den Veränderungen die kommen werden. Die hätte ich im Prinzip auch in einem Satz unterbringen können. Warum das jetzt 7 Beiträge geworden sind, kann ich auch nicht sagen. 

Wie wird jetzt aber mein Workflow?

 
So richtig weiß ich das leider immer noch nicht und wer weiß, ob man den überhaupt wirklich finden kann. Fest steht für mich nur, Veränderungen sind gut und stehen bleiben ist schlecht. Für viele besteht das Internet heute doch nur aus facebook. Das ist, eine schrecklich Vorstellung, wie ich finde. Außerdem bin ich der Meinung das Facebook auch bald so endet wie MySpace. Kennt ihr das noch? Eben!

die Sozialen Netzwerke

Also will ich was verändern, aber dabei nicht wieder von vorne anfangen bzw. die Wurzeln vergessen. Wie sich das auf die Nutzung der Netzwerke und Dienste auswirkt muß sich noch zeigen. Facebook nervt eigentlich, aber noch kann ich damit nicht aufhören und muß es auch aus Gründen noch nutzen. Zu viele, sehen das noch als das Internet an und wohl auch noch zu Recht. Twitter ist dabei viele User zu verscheuchen bzw. zu Verärgern. Die Änderungen an den Nutzungsbedingungen und ihrer API hat gerade bei Usern der ersten Stunden für viel Unmut gesorgt. Ob app.net, twitter den Rang abläuft, wage ich momentan doch eher zu bezweifeln. Ich bin mir auch noch nicht sicher ob ich meinen Account dort als bezahlten Pro Account weiter laufen lasse. Pinterest find ich momentan ganz toll und auch Instagram nutze ich noch viel.
YouTube vernachlässige ich sträflich und da habe ich wohl auch schon ein wenig den Anschluss verpasst. Es ist sicher noch möglich, diesen wieder zu bekommen, aber das wird auch nicht einfach. Wenn ich die richtige Idee für einen Kanal habe der groß werden kann, versuche ich es. Privat will ich es aber definitiv wieder mehr nutzen. Auf Vimeo ist man mit exzellenten Videocontent sicher gut aufgehoben und ich stöber dort auch gerne. Google+ – Eine Geschichte voller Mißverständnisse. ;) Eigentlich find ich G+ super, aber so richtig hebt das noch nicht ab. Vielleicht wenn Facebook endgültig am Ende ist. Bis dahin sollte Google ihre API etwas aufbohren, damit man auch mehr machen kann. Sonst wird da draus auch nix mehr.
Vine hatte einen kurzen Hype, auf meine Idee mit Hilfe von Vine und allen Usern einen Kurzfilm zu drehen, bekam ich kaum Rückmeldung. Schade, aber so richtig abschreiben kann man den Dienst auch nicht. Momentan hat Vine noch eine Solide Fanbasis.

und was ist mit den Weblogs?

Kommen wir also zum eigentlich Grund, warum ich mit diesem Beitrag anfing und das jetzt im Prozess des Schreibens, so ausser Kontrolle geraten ist. ;). Ich habe mich entschlossen, das Weblog BJuN erstmal ruhen zu lassen. Stattdessen gehe ich wieder zurück zu den Wurzeln. Auf thiema.com kommt also auch wieder privater Content. Diese Zerfaserung und das Betreiben von mehreren Weblogs hat nicht wirklich geholfen. Die Domain behalte ich, die ist schließlich super und auch der Inhalt bleibt da erstmal. Das Theme gefällt mir dort auch sehr gut. Schlicht und Simpel ist eigentlich der neue Trend. Es kann aber schon sein das ich es irgendwann einfach lösche.

thiema.com

Ob sich diese Veränderungen jetzt sofort auf meine Postingrate auswirkt, darf natürlich bezweifelt werden. Ich selbst mach mir da auch keine falschen Vorstellungen, aber ich glaube trotzdem, dass es die richtige Entscheidung ist.
Selbst gehostet, eigener Webspace,  eigene Server, eigene Strukturen und sich nicht zu sehr auf anderen Dienste und Drittanbieter verlassen, das ist und kann nur die richtige Lösung sein. Das hat sich in den letzten Monaten nur zu oft bestätigt. Denkt mal drüber nach, was ihr machen würdet wenn Facebook heute Nacht einfach zu macht. Was macht ihr dann morgen Früh, wenn ihr vor eurem Klappcomputer sitzt?
Danke für eure Aufmerksamkeit.

Ihr findet hier: Teil 1 dieser Artikelserie. Dort werden auch die weiteren Artikel dieser Serie aufgelistet sofern sie erschienen sind.

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Privat

Gedanken zu meinem Senden und Empfangen – Teil 5 – Social Networks

Natürlich gehören zum Senden und Empfangen auch die Sozialen Netzwerke und um die geht es heute in Teil 5

twitter, facebook und andere Social Networks

Dann gibt es da noch twitter, facebookPinterestGoogle+vimeoApp.net,YouTubeflickrInstagramvineflipboard und andere Netzwerke. Die will man auch befeuern, weil jedes dieser Netzwerke auf seine eigene Art schon ganz cool ist. Es fehlt aber meistens doch die Zeit. Würde man von einem bestimmten Ort/Ereignis erstmal alle Sozialen Netzwerke und Dienste unterrichten, wäre man sicher einige Minuten beschäftigt und das besonders, wenn man es noch von unterwegs mit dem Smartphone macht. Also probiert man Cross-Postings aus. Ein Statusbericht der automatisch an alle anderen Plattformen verteilt wird. Fühlt sich irgendwie aber auch falsch an, für mich und so richtig funktioniert das alles auch nicht. Dienst xy, will nämlich mit Dienst YX gar nichts zu tun haben zum Beispiel und blockiert den dann oder stellt einfach keine API zur Verfügung. Schnell bleiben also auch hier wieder Dienste auf der Strecke und die Timeline liegt brach, was aber auch schade ist.

Auch Morgen in Teil 6 geht es noch einmal um Social Networks bzw. den Social Overkill.

 

Ihr findet hier: Teil 1 dieser Artikelserie. Dort werden auch die weiteren Artikel dieser Serie aufgelistet sofern sie erschienen sind.